"Ein toller Tag! Das sollte es jedes Jahr geben!"
50.000 genossen autofreien Sonntag zwischen Bielefeld und Herford
Rund 50.000 Bielefelder und Herforder besuchten am 20. September 2009 bei schönsten Sonnenschein und warmen Temperaturen ihre Nachbarstadt - mit dem Fahrrad, auf Inline-Skates, zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder auf andere originelle Weise. Die Straße rief - und ganz viele Menschen kamen. Nur die Autos mussten zu Hause bleiben.
Zahlreiche Stimmen waren zu hören: "Das können wir ruhig öfter haben." - "Das sollte es jedes Jahr geben."
Bericht in NW Online vom 21.9.2009
Die schöne Idee vom autofreien Sonntag zwischen Bielefeld und einer Nachbarstadt erreichte die Region im Sommer 2003. Damals schlug der Bund für Umwelt und Naturschutz Bielefeld unter dem Motto "Teuto ohne Auto" einen autofreien Erlebnistag zwischen Bielefeld und Detmold vor. Dank des damaligen Regierungspräsidenten Andreas Wiebe wurde die Idee am 19. Juni 2005 Wirklichkeit. Rund 35.000 Teilnehmer genossen damals die herrliche Strecke am Fuße des Teutoburger Waldes.
Was den Reiz ausmacht
An einem Tag im Jahr wird eine große Straße in der Stadt oder in der Landschaft für den Autoverkehr gesperrt, und die Menschen können Stadt und Landschaft unter einem ganz anderen Blickwinkel erleben:
- als Fußgänger, Radfahrer, Skater, Roller- oder Rollstuhlfahrer
- in voller Straßenbreite
- ungestört von Lärm, Abgasen, Unfallgefahr
- ungestört von Bordsteinen, Einfahrten, Engpässen, Umwegen, Holper- und Stolperfallen
Die Reize von autofreien Tagen